An emperor who loves new clothes above all else is visited by two swindlers posing as weavers. They claim their magnificent cloth is invisible to anyone unfit for office or hopelessly stupid. Afraid to seem incompetent, his ministers — and finally the emperor himself — praise the cloth that isn't there, and he parades through the town in his “new clothes” until a small child cries out: “But he isn't wearing anything at all!”
German A1~734 words7 min read
Vor vielen Jahren lebt ein Kaiser. Er liebt neue Kleider über alles. Er gibt sein ganzes Geld für Kleider aus.
Many years ago there lives an emperor. He loves new clothes more than anything. He spends all his money on clothes.
Seine Soldaten sind ihm egal. Das Theater ist ihm auch egal. Er denkt nur an seine schönen Kleider.
He doesn’t care about his soldiers. He doesn’t care about the theater either. He only thinks about his beautiful clothes.
Eines Tages kommen zwei Betrüger in die Stadt. Sie sagen: „Wir sind Weber.“ „Wir weben den schönsten Stoff.“
One day two swindlers come to the city. They say: “We are weavers.” “We weave the most beautiful cloth.”
Die Betrüger sagen noch etwas. „Manche Menschen sehen den Stoff nicht.“ „Das sind dumme Menschen und schlechte Beamte.“
The swindlers say something more. “Some people cannot see the cloth.” “They are stupid people and bad officials.”
Der Kaiser denkt: „Das ist toll!“ „So finde ich die dummen Beamten.“ „Ich will diesen Stoff sofort haben!“
The emperor thinks: “That is wonderful!” “This way I will find the stupid officials.” “I want this cloth right away!”
Darum gibt der Kaiser den Betrügern viel Geld. Sie sollen sofort mit der Arbeit beginnen.
So the emperor gives the swindlers a lot of money. They are to start working right away.
Die Betrüger stellen zwei Webstühle auf. Sie tun so, als ob sie weben. Aber die Webstühle sind ganz leer.
The swindlers set up two looms. They pretend to weave. But the looms are completely empty.
Die Betrüger wollen feine Seide und Gold. Aber sie stecken alles in ihre Taschen. Sie arbeiten bis spät in die Nacht.
The swindlers ask for fine silk and gold. But they put everything in their pockets. They work late into the night.
Die zwei Betrüger arbeiten am leeren Webstuhl.
Der Kaiser will den Stoff gern sehen. Aber er hat plötzlich Angst. Vielleicht sieht er den Stoff selbst nicht.
The emperor would like to see the cloth. But suddenly he is afraid. Maybe he himself cannot see the cloth.
Darum schickt er zuerst einen anderen Mann. Dieser Mann soll den Stoff zuerst ansehen.
So first he sends another man. This man is to look at the cloth first.
Der Kaiser denkt an seinen alten Minister. Der Minister ist ehrlich und klug. „Ich schicke meinen Minister zu den Webern.“
The emperor thinks of his old minister. The minister is honest and clever. “I will send my minister to the weavers.”
Der alte Minister geht in den Saal. Die zwei Betrüger arbeiten am leeren Webstuhl. Der Minister macht die Augen weit auf.
The old minister goes into the hall. The two swindlers are working at the empty loom. The minister opens his eyes wide.
Er denkt: „Ich sehe nichts!“ „Bin ich vielleicht dumm?“ „Bin ich schlecht für mein Amt?“
He thinks: “I see nothing!” “Am I maybe stupid?” “Am I bad at my job?”
German A2~922 words6 min read
In einer großen Stadt lebt ein Kaiser. Er liebt neue Kleider über alles. Er gibt sein ganzes Geld für schöne Kleider aus. Alles andere ist ihm egal.
In a big city there lives an emperor. He loves new clothes more than anything. He spends all his money on beautiful clothes. Nothing else matters to him.
Seine Soldaten und das Theater interessieren ihn nicht. Er denkt nur an seine schönen Kleider.
His soldiers and the theater do not interest him. He only thinks about his beautiful clothes.
Eines Tages kommen zwei Betrüger in die Stadt. Sie tun so, als ob sie Weber sind. Sie sagen, sie können den schönsten Stoff der Welt weben.
One day two swindlers come to the city. They pretend to be weavers. They say they can weave the most beautiful cloth in the world.
Dieser Stoff hat aber eine besondere Kraft, sagen die Betrüger. Manche Menschen können den Stoff nicht sehen. Wer seine Arbeit schlecht macht, sieht nichts. Und ein sehr dummer Mensch sieht auch nichts.
But this cloth has a special power, the swindlers say. Some people cannot see the cloth. Anyone who does his job badly sees nothing. And a very stupid person sees nothing either.
Der Kaiser hört davon und denkt nach. „So ein Kleid möchte ich haben!“ „Dann sehe ich, welche Männer schlecht arbeiten.“ „Und ich erkenne die klugen und die dummen Leute.“
The emperor hears about it and thinks. “I would like to have clothes like that!” “Then I will see which men do their work badly.” “And I will be able to tell the clever people from the stupid ones.”
Der Kaiser gibt den beiden Betrügern im Voraus viel Geld. Sie sollen sofort mit der Arbeit beginnen.
The emperor gives the two swindlers a lot of money in advance. They are to start working right away.
Die Betrüger stellen zwei Webstühle auf. Sie tun so, als ob sie arbeiten. Aber die Webstühle sind ganz leer.
The swindlers set up two looms. They pretend to work. But the looms are completely empty.
Die beiden verlangen die feinste Seide und das beste Gold. Doch sie stecken alles in die eigene Tasche. An den leeren Webstühlen arbeiten sie bis spät in die Nacht.
The two of them demand the finest silk and the best gold. But they put everything in their own pockets. They work at the empty looms late into the night.
Die beiden Betrüger arbeiten an ihren leeren Webstühlen.
Nach einiger Zeit will der Kaiser wissen, wie weit der Stoff ist. Doch plötzlich bekommt er ein bisschen Angst. „Kann ich selbst den Stoff sehen?“, denkt er. Darum schickt er lieber zuerst einen anderen Mann.
After a while the emperor wants to know how far along the cloth is. But suddenly he gets a little afraid. “Can I see the cloth myself?” he thinks. So he would rather send another man first.
„Ich schicke meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern“, denkt der Kaiser. „Er ist klug und macht seine Arbeit sehr gut.“
“I will send my old, honest minister to the weavers,” thinks the emperor. “He is clever and does his work very well.”
Der alte Minister geht in den Saal. Dort sitzen die zwei Betrüger an den leeren Webstühlen.
The old minister goes into the hall. There the two swindlers sit at the empty looms.
Der Minister macht große Augen. „Mein Gott, ich kann nichts sehen!“, denkt er. Aber das sagt er nicht laut.
The minister’s eyes grow wide. “My goodness, I can’t see anything!” he thinks. But he does not say it out loud.
„Bin ich etwa dumm?“, denkt der Minister erschrocken. „Oder mache ich meine Arbeit schlecht?“ „Das darf niemand wissen!“
“Am I stupid, then?” the minister thinks in alarm. “Or am I doing my job badly?” “No one must know this!”
German B1~1481 words7 min read
Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der neue Kleider über alles liebte. Er gab sein ganzes Geld dafür aus, um immer besonders schön angezogen zu sein. Für nichts anderes interessierte er sich. Seine Soldaten und das Theater waren ihm egal, und er fuhr nie spazieren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Für jede Stunde des Tages hatte er andere Kleider.
Many years ago there lived an emperor who loved new clothes more than anything. He spent all his money on always being especially well dressed. Nothing else interested him. He cared nothing for his soldiers or for the theater, and he never went out for a drive except to show off his new clothes. For every hour of the day he had a different outfit.
Über andere Könige sagt man: „Der König ist im Rat.“ Über diesen Kaiser aber sagte man immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe.“
Of other kings people say: “The king is in council.” But of this emperor people always said: “The emperor is in his dressing room.”
In der großen Stadt, in der er wohnte, war immer viel los. Jeden Tag kamen viele Fremde an. Eines Tages kamen auch zwei Betrüger in die Stadt. Sie gaben sich als Weber aus und behaupteten, sie könnten den schönsten Stoff weben, den man sich nur vorstellen kann.
In the big city where he lived there was always plenty going on. Every day many strangers arrived. One day two swindlers came to the city as well. They passed themselves off as weavers and claimed that they could weave the most beautiful cloth imaginable.
Die Farben und das Muster seien angeblich besonders schön. Außerdem hatten die Kleider aus diesem Stoff eine besondere Eigenschaft, sagten die Männer. Der Stoff sollte für jeden unsichtbar sein, der für sein Amt nicht taugte oder sehr dumm war.
The colors and the pattern, they said, were supposedly especially beautiful. Besides, the men said, clothes made from this cloth had a special quality. The cloth was said to be invisible to anyone who was unfit for his office or very stupid.
„Das wären wunderbare Kleider!“, dachte der Kaiser. „Wenn ich sie trage, kann ich herausfinden, welche Männer in meinem Reich für ihr Amt nicht taugen.“ „Dann kann ich die Klugen von den Dummen unterscheiden.“ „Dieser Stoff muss sofort für mich gewebt werden!“ Und er gab den beiden Betrügern viel Geld im Voraus, damit sie mit der Arbeit begannen.
“Those would be wonderful clothes!” thought the emperor. “If I wear them, I can find out which men in my empire are unfit for their office.” “Then I can tell the clever ones from the stupid ones.” “This cloth must be woven for me at once!” And he gave the two swindlers a great deal of money in advance so that they would begin the work.
Die beiden Betrüger stellten zwei Webstühle auf und taten so, als ob sie arbeiteten. Doch auf den Webstühlen war überhaupt nichts zu sehen. Sofort verlangten sie die feinste Seide und das schönste Gold. Aber sie steckten alles in die eigene Tasche und arbeiteten bis spät in die Nacht an den leeren Webstühlen.
The two swindlers set up two looms and pretended to be working. But there was nothing at all to be seen on the looms. Straightaway they demanded the finest silk and the most beautiful gold. But they put everything into their own pockets and worked late into the night at the empty looms.
Die beiden Betrüger arbeiten an ihren leeren Webstühlen.
Bald wollte der Kaiser wissen, wie weit die Weber mit dem Stoff schon waren. Aber als er daran dachte, wurde ihm doch etwas unbehaglich. Denn wer dumm war oder für sein Amt nicht taugte, konnte den Stoff ja nicht sehen. Er selbst hatte zwar keine Angst um sich. Trotzdem wollte er lieber zuerst einen anderen schicken, der nachsah, wie die Arbeit stand.
Soon the emperor wanted to know how far the weavers had got with the cloth. But when he thought about it, he felt rather uneasy after all. For anyone who was stupid or unfit for his office could not see the cloth. He himself, it is true, had no fears on his own account. Even so, he preferred to send someone else first to see how the work was coming along.
In der ganzen Stadt wussten die Leute, welche besondere Kraft der Stoff haben sollte. Alle waren gespannt, wie dumm oder unfähig ihr Nachbar wohl war.
Throughout the city everyone knew what special power the cloth was supposed to have. And everyone was eager to find out how stupid or incompetent their neighbor might be.
„Ich schicke meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern“, dachte der Kaiser. „Er kann am besten beurteilen, wie der Stoff aussieht, denn er ist klug.“ „Und niemand macht seine Arbeit besser als er.“
“I will send my old, honest minister to the weavers,” thought the emperor. “He can best judge how the cloth looks, for he is clever.” “And no one does his job better than he does.”
Nun ging der alte, gute Minister in den Saal, wo die beiden Betrüger an den leeren Webstühlen saßen. „Du meine Güte!“, dachte er und riss die Augen weit auf. „Ich kann ja gar nichts erkennen!“ Aber das sagte er nicht laut.
So the good old minister went into the hall where the two swindlers sat at the empty looms. “Good heavens!” he thought, and opened his eyes wide. “I can’t make out anything at all!” But this he did not say out loud.
Die beiden Betrüger baten ihn, näherzukommen, und fragten, ob das Muster und die Farben nicht schön seien. Dabei zeigten sie auf den leeren Webstuhl. Der arme, alte Minister machte die Augen immer weiter auf. Aber er konnte nichts sehen, denn da war ja nichts.
The two swindlers asked him to come closer and asked whether the pattern and the colors were not beautiful. As they spoke, they pointed to the empty loom. The poor old minister opened his eyes wider and wider. But he could see nothing, for there was nothing there.
„Um Himmels willen!“, dachte er. „Bin ich etwa dumm?“ „Das habe ich nie gedacht, und das darf niemand erfahren.“ „Tauge ich vielleicht nicht für mein Amt?“ „Nein, ich darf auf keinen Fall sagen, dass ich den Stoff nicht sehe.“
“For heaven’s sake!” he thought. “Can it be that I am stupid?” “I have never thought so, and no one must find out.” “Could it be that I am unfit for my office?” “No, I must on no account say that I cannot see the cloth.”
„Nun, sagen Sie gar nichts dazu?“, fragte einer der beiden Weber. „Oh, es ist wunderschön!“, antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. „Ganz reizend, dieses Muster und diese Farben!“ „Ich werde dem Kaiser sagen, dass es mir sehr gefällt.“
“Well, have you nothing to say about it?” asked one of the two weavers. “Oh, it is beautiful!” answered the old minister, looking through his glasses. “Quite charming, this pattern and these colors!” “I will tell the emperor how much I like it.”
German B2~1490 words7 min read
Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der neue Kleider über alles liebte. Er gab sein ganzes Geld dafür aus, um besonders schön angezogen zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten und nicht um das Theater. Er fuhr nie spazieren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Für jede Stunde des Tages hatte er ein eigenes Kleid. Wie man von anderen Königen sagt „Er ist im Rat“, sagte man hier immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe.“
Many years ago there lived an emperor who loved new clothes more than anything else. He spent all his money on being especially finely dressed. He cared nothing for his soldiers, nor for the theater. He never went out for a drive except to show off his new clothes. For every hour of the day he had a costume of his own. Just as one says of other kings, “He is in council,” here people always said: “The emperor is in his dressing room.”
In der großen Stadt, in der er wohnte, ging es sehr lebhaft zu. Jeden Tag kamen viele Fremde an. Eines Tages kamen auch zwei Betrüger in die Stadt. Sie gaben sich als Weber aus und behaupteten, sie könnten den schönsten Stoff weben, den man sich nur vorstellen kann.
In the great city where he lived life was very lively. Every day many strangers arrived. One day two swindlers came to the city as well. They passed themselves off as weavers and claimed that they could weave the most beautiful cloth one could possibly imagine.
Die Farben und das Muster seien nicht nur ungewöhnlich schön, sagten sie. Die Kleider aus diesem Stoff hätten außerdem eine wunderbare Eigenschaft. Sie seien für jeden unsichtbar, der für sein Amt nicht geeignet oder unverzeihlich dumm sei.
The colors and the pattern, they said, were not only uncommonly beautiful. The clothes made from this cloth also had a wonderful quality. They were invisible to anyone who was unfit for his office or unforgivably stupid.
„Das wären ja großartige Kleider!“, dachte der Kaiser. „Wenn ich sie trage, kann ich herausfinden, welche Männer in meinem Reich für ihr Amt nicht geeignet sind.“ „Ich kann die Klugen von den Dummen unterscheiden!“ „Dieser Stoff muss sofort für mich gewebt werden!“
“Those would be magnificent clothes indeed!” thought the emperor. “If I wear them, I can find out which men in my empire are unfit for their office.” “I can tell the clever ones from the stupid ones!” “This cloth must be woven for me at once!”
Und er gab den beiden Betrügern viel Geld im Voraus, damit sie mit der Arbeit beginnen konnten.
And he gave the two swindlers a great deal of money in advance so that they could begin the work.
Sie stellten zwei Webstühle auf und taten so, als ob sie arbeiteten. Aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Webstuhl. Sofort verlangten sie die feinste Seide und das wertvollste Gold. Beides steckten sie in die eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Webstühlen bis spät in die Nacht.
They set up two looms and pretended to be working. But they had not the slightest thing on the loom. Straightaway they demanded the finest silk and the most precious gold. Both they pocketed for themselves, and they worked at the empty looms late into the night.
Die beiden Betrüger arbeiten an ihren leeren Webstühlen.
„Ich möchte wohl wissen, wie weit sie mit dem Stoff sind!“, dachte der Kaiser.
“I should very much like to know how far they have got with the cloth!” thought the emperor.
Aber ihm wurde ganz unbehaglich, wenn er daran dachte. Denn jeder, der dumm war oder schlecht für sein Amt geeignet, konnte den Stoff nicht sehen. Er glaubte zwar, dass er für sich selbst nichts zu befürchten hatte. Trotzdem wollte er erst einen anderen schicken, um zu sehen, wie es stand. Alle Menschen in der Stadt wussten, welche besondere Kraft der Stoff hatte. Und alle waren gespannt, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar wohl sei.
But he felt quite uneasy whenever he thought about it. For anyone who was stupid or ill-suited to his office could not see the cloth. He did indeed believe that he himself had nothing to fear. All the same, he wanted to send someone else first to see how matters stood. Everyone in the city knew what special power the cloth possessed. And everyone was eager to see how incompetent or stupid their neighbor might be.
„Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern schicken!“, dachte der Kaiser. „Er kann am besten beurteilen, wie der Stoff aussieht, denn er ist klug, und keiner macht seine Arbeit besser als er!“
“I will send my old, honest minister to the weavers!” thought the emperor. “He can best judge how the cloth looks, for he is clever, and no one does his job better than he does!”
Nun ging der alte, gute Minister in den Saal, in dem die beiden Betrüger an den leeren Webstühlen arbeiteten.
So the good old minister went into the hall where the two swindlers were working at the empty looms.
„Gott behüte uns!“, dachte der alte Minister und riss die Augen weit auf. „Ich kann ja gar nichts erkennen!“ Aber das sagte er nicht laut.
“God preserve us!” thought the old minister, and opened his eyes wide. “I can’t make out anything at all!” But this he did not say out loud.
Beide Betrüger baten ihn näher zu kommen und fragten, ob das nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, und der arme alte Minister machte die Augen noch weiter auf. Aber er konnte nichts sehen, denn es war nichts da.
Both swindlers begged him to come closer and asked whether it was not a pretty pattern and beautiful colors. Then they pointed to the empty loom, and the poor old minister opened his eyes wider still. But he could see nothing, for there was nothing there.
„Mein Gott!“, dachte er. „Bin ich etwa dumm?“ „Das habe ich nie geglaubt, und das darf niemand wissen!“ „Bin ich für mein Amt nicht geeignet?“ „Nein, ich darf nicht erzählen, dass ich den Stoff nicht sehen kann!“
“My God!” he thought. “Can it be that I am stupid?” “I have never believed so, and no one must know it!” “Am I unfit for my office?” “No, I must not let it be known that I cannot see the cloth!”
„Nun, Sie sagen nichts dazu?“, fragte der eine, der da webte.
“Well, you say nothing about it?” asked the one who stood weaving there.
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