Get the full Mitlesen experience — read the whole story, tap-to-translate, audio & flashcards Get the app
← All stories
Der süße Brei

Der süße Brei

English: The Sweet Porridge

A poor, pious girl meets an old woman in the forest who gives her a magical pot to help alleviate her family's hunger. By saying “Boil, little pot, boil,” the pot produces infinite sweet millet porridge, and it stops when told “Stop, little pot, stop.” The central conflict of the story arises when the girl's mother attempts to use the pot but forgets the command to make it stop.

Es war einmal ein armes, frommes Mädchen, das allein mit seiner Mutter lebte. Die beiden waren so arm, dass sie nichts mehr zu essen hatten. Eines Tages ging das Kind hinaus in den Wald.

Im Wald traf das Mädchen eine alte Frau, die seinen Kummer schon kannte. Die Frau schenkte dem Mädchen ein kleines Töpfchen und erklärte ihm die Zauberwörter. Wenn man sagte „Töpfchen, koche“, kochte es guten, süßen Hirsebrei. Und wenn man sagte „Töpfchen, steh“, hörte es wieder auf zu kochen.

Das Mädchen bekommt im Wald das Zaubertöpfchen.
Das Mädchen bekommt im Wald das Zaubertöpfchen.

Das Mädchen brachte das Töpfchen zu seiner Mutter nach Hause. Von nun an waren sie ihre Armut und ihren Hunger los. Sie aßen süßen Brei, so oft sie wollten.

Eines Tages war das Mädchen nicht zu Hause. Da sagte die Mutter zum Topf: „Töpfchen, koche.“ Das Töpfchen kochte, und sie aß sich satt. Doch als sie wollte, dass es aufhörte, wusste sie das richtige Wort nicht mehr.

Also kochte das Töpfchen einfach weiter. Der Brei stieg über den Rand hinaus und kochte immerzu. Bald war die Küche voll, dann das ganze Haus, dann das nächste Haus und die Straße dahinter. Es war, als wollte er die ganze Welt satt machen, und niemand wusste sich zu helfen.

Continue in the Mitlesen app

You've reached the end of the preview. Unlock the full experience in the Mitlesen app: