Get the Mitlesen app — audio narration, tap-to-translate & flashcards Get the app
← All news
Aldi und Lidl streiten über Rabatt-Apps

Aldi und Lidl streiten über Rabatt-Apps

English: Aldi and Lidl argue about discount apps

Based on reporting by Tagesschau. Independently rewritten from the facts into graded German by Mitlesen — not a translation of the original article.

Wer im Supermarkt sparen will, braucht heute oft ein Smartphone. Man lädt eine App herunter, aktiviert Coupons und gibt dafür Daten weiter. Genau dagegen wirbt Aldi seit Wochen mit günstigen Preisen ohne Bonus-App. Der Preis am Regal soll für alle gelten.

Aldi-Süd-Chef Simon Gelzer sagt, gute Lebensmittel sollen für alle bezahlbar bleiben. Laut einer Studie von NIQ haben rund 65 Prozent der Deutschen eine Händler-App. Aber längst nicht alle nutzen sie regelmäßig.

Stephan Rüschen ist Professor für Handel in Heilbronn. Er sagt, viele Programme sind zu kompliziert, weil jedes Geschäft eine eigene App verlangt. Für ältere Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung ist das schwer. Manche Kunden finden es ungerecht, dass Nutzer mit App weniger bezahlen.

Lidl spottet im Netz, Aldi teilt Deutschland in Nord und Süd und redet trotzdem von einem Preis für alle. Aldi Nord und Aldi Süd sind wirklich getrennte Firmen. Die Preise können sich deshalb je nach Region unterscheiden, vor allem bei frischen Waren. Aldi verweist auf seine Eigenmarken: über 90 Prozent des Sortiments.

Lidl betont, die regulären Preise gelten überall und auch ohne App. Lidl Plus ist nur ein Zusatzangebot mit Rabatten und Gratisartikeln.

Rüschen sieht keine Hinweise, dass Apps die Preise insgesamt erhöhen. In den Handzetteln stehen aber immer weniger Angebote. Wer keine App nutzt, hat einen Nachteil. Trotzdem rechnet Rüschen mit Erfolg für Aldi. In Belgien sammeln Kunden aber mit der Aldi-App Punkte.

Read more in the Mitlesen app

Get audio narration, tap-to-translate and flashcards in the Mitlesen app: