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65 Jahre Mauerbau: Berlin gedenkt der Opfer

65 Jahre Mauerbau: Berlin gedenkt der Opfer

English: 65 years since the Berlin Wall went up: Berlin remembers the victims of division

Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer. Zum 65. Jahrestag gab es in der Bernauer Straße in Berlin eine zentrale Gedenkfeier. Rund 120 Gäste nahmen daran teil, darunter Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.

Mindestens 260 Menschen kamen an der Mauer durch das Grenzregime der DDR ums Leben. Weimer warnte davor, die SED-Diktatur zu verharmlosen. Er sagte auch: Weil immer weniger Zeitzeugen leben, sind Orte der Erinnerung besonders wichtig.

Die Mauer sollte verhindern, dass noch mehr Menschen aus der DDR in den Westen gingen. Zwischen 1949 und 1961 hatten Millionen das Land verlassen. Sechs Wochen vor dem Baubeginn hatte der DDR-Politiker Walter Ulbricht noch behauptet, dass niemand eine Mauer bauen wollte.

In der Nacht zum 13. August 1961 sperrten bewaffnete Einheiten die Grenze zu West-Berlin ab. Später kamen Wachtürme und ein Todesstreifen von bis zu 160 Metern Breite dazu. Trotzdem flohen bis 1989 mehr als 5.000 Menschen aus Ost-Berlin in den Westteil der Stadt. Von mehr als 70 Fluchttunneln führten allerdings nur 19 zum Ziel.

Die Mauer trennte Deutschland 28 Jahre lang. Am 9. November 1989 öffnete sich die Grenze, am 3. Oktober 1990 war das Land wieder vereint. Bis zum 17. August zeigt eine Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor Erinnerungen von Zeitzeugen.

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