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Mieten bei neuen Verträgen steigen um 3,2 Prozent

Mieten bei neuen Verträgen steigen um 3,2 Prozent

English: New rents in Germany rise 3.2 percent

Based on reporting by Zeit Online. Independently rewritten from the facts into graded German by Mitlesen — not a translation of the original article.

Wer in Deutschland eine Wohnung sucht, muss mit höheren Kosten rechnen. Bei neuen Verträgen lagen die Mieten in Mehrfamilienhäusern im zweiten Quartal 2026 3,2 Prozent über dem Wert vor einem Jahr. Das zeigen die Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken, kurz vdp. Der vdp wertet keine Anzeigen aus, sondern echte Verträge von mehr als 700 Banken.

In den großen Städten sieht es etwas anders aus. Zu den sieben wichtigsten zählen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf. Dort steigen die Mieten nur um 1,5 Prozent. Am stärksten legen sie in Düsseldorf zu, mit 3,6 Prozent. In Berlin ist der Anstieg mit 0,6 Prozent am kleinsten.

Der Grund für die steigenden Mieten ist seit Jahren derselbe: Es gibt zu wenige Wohnungen. Fachleute schätzen, dass im ganzen Land rund eine Million fehlen. Gebaut wird oft auf dem Land, wo genug Platz ist. In den Städten suchen dagegen viel mehr Menschen eine Wohnung, als es Angebote gibt.

Über zehn Jahre summiert sich das stark. Nach einer Rechnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes sind die Mieten in den 40 größten Städten um 51 Prozent gestiegen. Auch Wohnungen und Häuser kosten 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr, Eigentumswohnungen sogar 2,6 Prozent. Büros und Läden werden dagegen billiger.

Immerhin fällt der Anstieg schwächer aus als in den Quartalen davor. Die Bundesregierung will Bauvorhaben außerdem schneller genehmigen.

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