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Die „Wiesn-Grippe“: Warum viele nach dem Oktoberfest krank werden

Die „Wiesn-Grippe“: Warum viele nach dem Oktoberfest krank werden

English: The “Wiesn flu”: why so many people get ill after the Oktoberfest

Based on reporting by Tagesschau (ARD). Independently rewritten from the facts into graded German by Mitlesen — not a translation of the original article.

The Oktoberfest starts in Munich on 19 September. About six million visitors come to the festival. At the festival many people sit very close together. They sing loudly and sleep little. Many visitors also drink alcohol. After the festival many visitors are ill. They cough and have a runny nose. Some also have a fever. Many people call this the “Wiesn flu”. But it is not a real flu. Most of the time it is just an ordinary cold.

Die „Wiesn-Grippe“: Warum viele nach dem Oktoberfest krank werden in English

Every German sentence is paired with its English translation — turn it on below, or read the German on its own. In the app the same text also reads in Persian, Turkish and Arabic.

Am 19. September beginnt in München wieder das Oktoberfest. Rund sechs Millionen Gäste aus aller Welt werden auf der Theresienwiese erwartet. Viele von ihnen fühlen sich wenige Tage später schlecht. Der Hals kratzt, die Nase läuft, manchmal kommt auch Fieber dazu. Umgangssprachlich nennt man das die „Wiesn-Grippe“.

Ärzte betonen aber, dass es diese Krankheit so gar nicht gibt. In den Zelten sitzen Tausende Menschen dicht nebeneinander und feiern stundenlang. Dazu kommen wenig Schlaf, Kälte und oft auch viel Alkohol. Unter solchen Bedingungen haben Viren leichtes Spiel.

Die meisten Erreger sind harmlose Erkältungsviren, gegen die es keine Impfung gibt. Bei den schwereren Atemwegsinfekten spielt das Coronavirus die größte Rolle. Es kreist nämlich das ganze Jahr über. Influenza und RSV nehmen dagegen meist erst ab Ende November zu und erreichen im Januar ihren Höhepunkt.

Gegen diese drei Erreger kann man sich impfen lassen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippe-Impfung ab 60 Jahren. Die Impfung gegen Corona und RSV rät sie Menschen ab 75 Jahren. Wer bestimmte Vorerkrankungen hat, kann sich oft schon früher impfen lassen.

Trotzdem lässt sich nicht einmal jeder Dritte impfen, dem die Grippe-Impfung empfohlen wird. Bei RSV sind es sogar nur etwa 20 Prozent. Dabei dauert es nach einer Grippe-Impfung etwa zehn bis vierzehn Tage, bis der Schutz vollständig ist. Wer auf der Wiesn geschützt sein möchte, sollte also mindestens eine Woche vorher zum Arzt gehen.

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