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Läden und Restaurants sollen Karte und Bargeld annehmen

Läden und Restaurants sollen Karte und Bargeld annehmen

English: Shops and restaurants are to accept both card and cash

Based on reporting by Die Zeit. Independently rewritten from the facts into graded German by Mitlesen — not a translation of the original article.

Germany has a new plan. Shops and restaurants should soon accept cards. You will then be able to pay digitally there too. Finance Minister Lars Klingbeil wants a new law. But cash is still allowed. Shops must keep accepting cash as well. Many shops today take only cash. There, customers cannot pay by card. The new rule is due to start in 2027. Then customers will have more choice. They can pay by card, by phone or in cash.

Läden und Restaurants sollen Karte und Bargeld annehmen in English

Every German sentence is paired with its English translation — turn it on below, or read the German on its own. In the app the same text also reads in Persian, Turkish and Arabic.

Wer in Deutschland einkauft, kennt das Schild an der Kasse: „Nur Bargeld“. Solche Schilder sollen bald seltener werden. Das Bundesfinanzministerium hat Eckpunkte für ein neues Gesetz vorgelegt.

Finanzminister Lars Klingbeil will Betriebe verpflichten, mindestens eine digitale Zahlungsart anzubieten. Dazu gehören zum Beispiel die Girocard, die Kreditkarte oder das Bezahlen mit dem Handy. Bargeld bleibt trotzdem erlaubt. Wer heute nur Karten annimmt, muss später auch Münzen und Scheine akzeptieren.

Die Pflicht soll für Läden, Restaurants und Dienstleister gelten. Vereine und Flohmärkte sind ausgenommen. Jeder Betrieb darf selbst wählen, welches Verfahren er anbietet. Mindestens ein europäisches Verfahren muss aber dabei sein. Für die Kunden sollen keine zusätzlichen Gebühren entstehen.

Die Regierung nennt zwei Gründe. Erstens sollen die Menschen frei wählen können, wie sie bezahlen. Zweitens lassen sich digitale Zahlungen leichter nachvollziehen, was Steuerhinterziehung und Geldwäsche erschwert.

Der Handel ist skeptisch. Der Handelsverband Deutschland hält ein Gesetz für überflüssig und warnt vor Bürokratie. Vor allem die Kosten sind ein Streitpunkt. Eine Girocard-Zahlung kostet kleine Händler im Schnitt 1,33 Euro, große Ketten nur 29 Cent. Eine Barzahlung kostet den Händler dagegen rund 43 Cent.

Verbraucherschützer begrüßen die Pläne dagegen. Die Zahlen zeigen, wohin der Trend geht. Im Einzelhandel entfielen zuletzt rund 65 Prozent des Umsatzes auf Karten und gut 32 Prozent auf Bargeld.

Die neuen Regeln sollen im Jahr 2027 in Kraft treten.

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