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Die EU will Ferienwohnungen in Städten begrenzen

Die EU will Ferienwohnungen in Städten begrenzen

English: The EU wants to limit holiday rentals in cities

Based on reporting by tagesschau (ARD). Independently rewritten from the facts into graded German by Mitlesen — not a translation of the original article.

Housing in Europe is expensive. Rents in the EU have been rising for years. Today they are about 20 percent higher than ten years ago. Many flats are only there for tourists. That is why the European Commission is now making a new proposal. Cities will then be allowed to permit fewer holiday flats. That way more flats are left for the people in the city. But the proposal is not a law yet. Parliament and the EU countries must say yes first.

Die EU will Ferienwohnungen in Städten begrenzen in English

Every German sentence is paired with its English translation — turn it on below, or read the German on its own. In the app the same text also reads in Persian, Turkish and Arabic.

In vielen Städten Europas ist Wohnen zu teuer geworden. Die Preise für Immobilien sind in zehn Jahren um rund 60 Prozent gestiegen, die Mieten um etwa 20 Prozent. Am stärksten stiegen die Kosten in Lissabon mit 103 Prozent, gefolgt von Madrid und Berlin. 51 Prozent der Menschen in europäischen Städten halten fehlenden bezahlbaren Wohnraum für ein ernstes Problem. Wohnungskommissar Dan Jørgensen nennt das ein dringendes Problem: Viele Menschen könnten nicht mehr dort leben, wo sie arbeiten.

Ein Grund dafür sind kurze Vermietungen an Touristen. In der Innenstadt von Madrid gibt es auf 100 Wohnungen etwa 40 solche Angebote. Diese Wohnungen fehlen dann den Menschen, die dort dauerhaft wohnen wollen. 2025 buchten Reisende in der EU mehr als 950 Millionen Übernachtungen über Plattformen wie Airbnb oder Booking.

Einige Städte wie Barcelona, Lissabon und Amsterdam haben schon eigene Regeln. Dagegen wurde aber oft geklagt, und die Verfahren dauerten lange. Die EU-Kommission hat deshalb einen Gesetzesvorschlag für bezahlbares Wohnen vorgelegt. Er soll klare rechtliche Grundlagen schaffen. Städte sollen Gebiete festlegen dürfen, in denen der Wohnungsmarkt besonders angespannt ist.

Dort dürfen sie dann Obergrenzen für Ferienwohnungen beschließen. Die Regeln gelten nur für gewerbliche Anbieter. Wer die eigene Wohnung während des Urlaubs vermietet, ist nicht betroffen. Vizepräsidentin Teresa Ribera sagte, kurze Vermietungen hätten in Europa weiterhin ihren Platz. Das Europäische Parlament und die 27 Mitgliedstaaten müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

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