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In Geschäften fehlen bald viele Verkäuferinnen und Verkäufer

In Geschäften fehlen bald viele Verkäuferinnen und Verkäufer

English: Shops will soon be short of sales staff

Based on reporting by Tagesschau (ARD). Independently rewritten from the facts into graded German by Mitlesen — not a translation of the original article.

Germany will soon be short of many skilled workers. A new study shows this. In 2029, around 723,000 skilled workers will be missing. The gap is biggest in sales. Shops will then be short of about 39,000 sales assistants. No other job is short of so many people. Many employees are already older today. In the next few years they will retire. Then shops will be missing their sales assistants. For customers, that is a problem. They will then find less help in the shop.

In Geschäften fehlen bald viele Verkäuferinnen und Verkäufer in English

Every German sentence is paired with its English translation — turn it on below, or read the German on its own. In the app the same text also reads in Persian, Turkish and Arabic.

In Deutschland fehlen bald viele Fachkräfte. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat den Arbeitsmarkt untersucht. Nach dieser Rechnung fehlen im Jahr 2029 rund 723.000 Fachkräfte. Für die Studie hat das Institut die Jahre 2018 bis 2024 in etwa 1.300 Berufen weitergerechnet.

Am größten ist die Lücke im Verkauf. Dort bleiben nach der Schätzung etwa 39.000 Stellen unbesetzt. In keiner anderen Berufsgruppe ist der Mangel so groß. Danach folgen die Kinderbetreuung, die Soziale Arbeit, die Krankenpflege und die Bauelektrik.

Der Grund liegt vor allem im Alter der Beschäftigten. Viele Beschäftigte gehen bald in Rente. Gleichzeitig kommen weniger junge Leute nach, und auch die Zuwanderung geht zurück.

Die Gruppe der Verkäuferinnen und Verkäufer ist sehr groß. Rund 870.000 Menschen arbeiten in diesem Beruf. Sie beraten die Kundschaft, bestellen Ware und gestalten die Verkaufsflächen. Noch ist der Mangel hier klein, doch das dürfte sich bald ändern.

Für die Kundschaft bedeutet das vor allem eine schlechtere Beratung. Wer sich im Laden schlecht beraten fühlt, kauft eher im Internet. Beim Küchenkauf, im Baumarkt und beim Kleiderkauf bleibt ein gutes Gespräch aber wichtig. Umfragen zeigen außerdem, dass viele Menschen lieber mit einem Menschen sprechen als mit einem Chatbot.

Der Handel sucht deshalb nach Lösungen. Viele Geschäfte stellen Kassen auf, an denen die Kundschaft die Waren selbst einscannt. Fachleute raten der Politik außerdem, die Arbeit attraktiver zu machen und die Zuwanderung zu erleichtern.

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