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Zuckersteuer: Auch Light-Getränke sollen teurer werden

Zuckersteuer: Auch Light-Getränke sollen teurer werden

English: Sugar tax: light drinks set to get more expensive too

Based on reporting by tagesschau (ARD). Independently rewritten from the facts into graded German by Mitlesen — not a translation of the original article.

Wer im Supermarkt zur Cola greift, zahlt ab 2027 wahrscheinlich mehr. Die Bundesregierung plant eine Steuer auf süße Getränke. Ein Papier aus dem Finanzministerium zeigt jetzt, wie diese Steuer aussehen könnte.

Finanzminister Lars Klingbeil will nicht nur Limonaden besteuern. Auf der Liste stehen auch Smoothies, Schorlen, Haferdrinks und alkoholfreies Bier. Sogar Getränke ohne Zucker sind dabei, wenn sie Süßstoff enthalten. Reiner Fruchtsaft und reine Milch bleiben steuerfrei.

Wie hoch die Steuer ist, hängt vom Zuckergehalt ab. Ab 4,5 Gramm Zucker pro 100 Milliliter werden 26 Cent pro Liter fällig. Bei mehr Zucker steigt die Steuer auf 32 oder 38 Cent. Eine Zwei-Liter-Flasche Cola kostet dann 2,83 Euro statt 2,19 Euro.

Die Regierung hat zwei Ziele. Erstens sollen die Menschen weniger Zucker trinken. In anderen Ländern haben die Hersteller nach solchen Steuern weniger Zucker verwendet. Zweitens braucht der Staat Geld für die Krankenkassen. Das Finanzministerium rechnet im ersten Jahr mit 650 Millionen Euro.

In der Regierung gibt es aber Streit. Das Landwirtschaftsministerium lehnt die lange Liste ab. Pflanzendrinks liefern zum Beispiel wichtige Nährstoffe wie Kalzium und Jod. Es warnt außerdem: Wenn alkoholfreies Bier teurer wird, greifen manche Kunden wieder zu Alkohol. Das Ministerium rechnet mit Einnahmen von zwei Milliarden Euro und damit mit viel mehr Geld als nötig.

Gesundheitsverbände begrüßen die Steuer. In der Union gibt es dagegen Widerstand. Entschieden ist noch nichts.

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